Häufig gestellte Fragen

CFD-Angebot

Die Anzahl der CFDs eines Brokers ist ein deutlicher Hinweis auf seine Größe und Kompetenz. CFDs auf Finanzprodukte zu preisen, die keine Aktien sind, ist kein leichtes Unterfangen. Vermeiden Sie Broker mit einer limitierten Anzahl CFDs auf Indizes und Rohstoffe. (z. B. nur Gold, Silber, Öl). Gute Broker bieten mindestens 5000 CFDs an.

Dividende

Konten, die eine CFD Long- oder Short-Position auf Produkte halten, für die eine Dividende bezahlt werden finanziell angepasst. Der CFD-Anleger erhält also ebenfalls die Dividende. Darüber hinaus können auch Cash Indizes durch Dividendenzahlungen beeinflusst werden. Konten, die den betreffenden Index halten, bekommen die Dividende, während Konten mit Short-Positionen die Dividende bezahlen.

Margin

Margin ist der Betrag der notwendig ist, um das Risiko des Verlustes einer Position abzusichern. Intraday margin. Die intraday Margin entspricht dem Minimumkapital das Sie benötigen, um eine Position zu eröffnen und zu halten. Sollte nicht genügend Margin vorhanden sein, wird eine Order zurückgewiesen. Overnight margin. Die Overnight Marge ist erforderlich um Positionen über Nacht oder länger halten zu können. Sie entspricht der doppelten Intraday Marge (Ausnahme: Forex und CFD auf Forex).

Spreads

Der Unterschied zwischen Bid- und Ask-Preis – ist ein sehr wichtiger Kostenaspekt, wenn Sie traden. Wenn Sie Kosten vergleichen, müssen Sie dies immer auf Basis der Gesamtkosten tun. Diese bestehen aus Kommission + Spread. Die Größe des Spreads ist wichtig, aber auch sein monetärer Wert. Zwei Broker können einen Spread von 1 Punkt auf den CFD anbieten. Broker A definiert den Wert pro Punkt mit 1 EUR, Broker B mit 2 EUR. Broker A ist deutlich günstiger.

Slippage

Eine Stop-Order, die in den Markt gelegt wird, kann zu einem schlechteren Kurs als eingestellt ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass es eine Differenz zwischen Ausführungspreis und Stop-Kurs geben wird. Diese Differenz wird Slippage genannt. Händler nehmen oftmals vor wichtigen News ihre Orders aus den Orderbüchern, was zu Illiquidität führt. Sowohl das Fehlen von Liquidität als auch der Überraschungseffekt der News tragen zu starken Preisbewegungen bei. Dies ist der Grund warum bestimmte Stop-Orders mit kleineren oder größeren Abweichungen ausgeführt werden können.

Verfallsdaten

Einige CFDs basieren auf Futures-Kontrakten und laufen an einem bestimmten Datum (monatlich oder quartalsmäßig) ab. In einer guten Trading-Plattform können Sie das Ablaufdatum des CFDs im Orderticket sehen. Sollten Sie vergessen haben, eine Position, deren Ablaufdatum erreicht ist, rechtzeitig zu schließen, dann wird diese automatisch zum Settlement Price des zugrundeliegenden Marktes geschlossen. Möchten Sie die fragliche Position weiter halten, müssen Sie die Position selbst rollen, d.h. die bestehende Position schließen und den nächsten Verfallstermin handeln. Wir empfehlen, die Kontrakte 1 bis 3 Tage vor Ablaufdatum zu rollen, da die Liquidität des Futurekontraktes die letzten Handelstage schnell abnimmt.

Finanzierungsgebühren

Sollte eine CFD Position Overnight gehalten werden, muss eventuell eine finanzielle Anpassung vorgenommen werden (Haben oder Soll). Dies betrifft nur CFD-Positionen auf Cash Indizes, Aktien und Forex. Bei CFDs auf Futures findet keine finanzielle Anpassung statt.

 

 

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