Trading Strategie: T-Line Scalping

Trading Strategie: T-Line Scalping

 

Präzise Entscheidungen

Scalping-Techniken verlangen vom Trader höchste Aufmerksamkeit und Konzentration. Bei keiner Börsen-Disziplin ist er so gefordert, schnelle und präzise Entscheidungen zu treffen. Die Methode, die er anwendet, sollte von daher darauf angelegt sein, dass ein Maximum an Präzision und Effizienz möglich ist. Einfachheit in der Entscheidungsfindung und Anwendung beim Platzieren und Managen von Ordern steht hier an oberster Stelle. Der Trader muss in der Lage sein, mit diesem Instrumentarium in Sekundenschnelle auf die sich verändernde Marktsituation zu reagieren.

T-Line Scalping

Der Broker WHSelfinvest präsentiert in seiner Bibliothek mit Trading-Strategien eine neue Scalping-Technik, die T-Line Scalping genannt wird. Diese Strategie versucht alle oben genannten Kriterien zu erfüllen. Sie verwendet nur einen einzigen Chart, dessen Zeiteinheit auf lediglich 5 Ticks eingestellt ist. Je nach Marktsituation kann der Trader aber ebenfalls 8, 13 oder 21 Ticks wählen. Als Chart-Art wurde die Heikin-Ashi-Wiedergabe gewählt. Um den Trend identifizieren zu können wurde ein Trendfilter eingebaut, der einen Exponential Moving Average über 8 Perioden und einen klassischen Moving Average über 20 Perioden kombiniert. Wenn der Trend steigt, wird der Chart-Hintergrund grün gefärbt. Ist der Trend negativ, dann wird der Hintergrund rot.

CAC40-Future, 13-Ticks-Chart Heikin Ashi

Chart CAC40 Future

 

Die Strategie arbeitet immer mit mehreren Kontrakten und auch Kurszielen (siehe Bild oben im Grün). Die Position wird eröffnet, wenn die erste Heikin Ashi-Kerze oberhalb des Exponential Moving Average schließt. Ist der Trend steigend (grüner Hintergrund) kauft der Trader gleich 2 Futures. Ist der Trend dagegen fallend werden 2 Futures-Kontrakte leerverkauft, wenn die erste Kerze unterhalb des Exponential Moving Average schließt. Geübtere Trader können mit 4 oder mehr Kontrakten traden.

Fazit:

Wir haben die Strategie im Nanotrader des Brokers WHSelfinvest ausführlich getestet. Dem Anspruch der Einfachheit wurde die Strategie völlig gerecht. Im Grunde reicht ein Blick auf den Chart-Hintergrund, um eine Trading-Entscheidung zu treffen. Auch die semi-automatische Ausführung hat uns gut gefallen. Sie ermöglicht es dem Trader flexibel auf das sich ständig ändernde Marktumfeld zu reagieren. Gerade der Einsatz von mehreren Kurszielen steigert das Gewinn-Potenzial der Strategie.

Allerdings werden nicht immer alle kursziele erreicht. Ist dies der Fall handelt der Trader im Grunde suboptimal, da er mit der einfachen Schließung der ganzen Position das Maximum an Gewinn aus dem Trade geholt hätte. Auch hier zählt die Erfahrung des Scalpers. In volatilen Märkten kann der Einsatz von multiple Targets durchaus Sinn machen. In Seitwärtsmärkten würden wir uns eher für die vollständige Schließung der Position entscheiden.

Nicht ganz überzeugt hat uns die Signalgebung der Strategie, die in vielen Fällen verspätet auf das Marktgeschehen reagiert. Der Trader sollte natürlich   warten, bis alle Bedingungen für einen Trade erfüllt sind. Diese hinken aber oft dem schnellen Markt hinterher, sodass der Scalper gezwungen ist, die Position zu einem schlechteren preis zu eröffnen. Es ist von daher je nach Marktlage unerlässlich zu erspüren, ob das Scalpen besser gelingt mit einem 13-Tick- oder gar 21-Tick-Chart.

 

Die vollständige Beschreibung der Strategie finden Sie hier: https://www.whselfinvest.de/de/trading_strategien_49_t_line_scalping_scalper_kostenlose.php

 

 

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