Effektives Risikomanagement (Teil 2)

Effektives Risikomanagement (Teil 2)

Hier sind 5 Regeln, an die sich jeder Trader immer halten sollte, um mit dem Futures-Trading erfolgreich zu sein:

 

1. Riskieren Sie nie mehr als 1-2% Ihres Kontos bei einem einzelnen Trade.

2. Nutzen Sie immer einen Stopp-Loss, um Ihr Konto zu schützen.

3. Steigen Sie aus dem Trade aus, sobald Sie merken, dass er nicht so verläuft, wie Sie gedacht haben.

4. Sorgen Sie dafür, dass es nie zu einem Margin Call kommt.

5. Passen Sie die Positionsgröße an, um sich an Regel 1 zu halten.

Anschließend folgen ein paar Erläuterungen zu diesen Regeln. Der Trader kann diese Regeln anwenden und leicht zur täglichen Gewohnheit werden lassen. Ein guter Risikomanagementplan ist wichtig. So behandeln Sie das Trading wie ein Geschäft, und nicht wie ein Spiel.

Bei der ersten Regel geht es darum, nie mit irgendeinem Trade ein übermäßiges Risiko einzugehen. Die Märkte sind unvorhersehbar. 2 % des Kontos zu riskieren, bedeutet, dass der Trader mit nur 20 schlechten Trades 40 % seines Kapitals verlieren kann. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Die zweite Regel scheint offensichtlich zu sein, aber wird trotzdem von vielen Tradern ignoriert. In dem nicht sehr ungewöhnlichen Fall, dass Gaps auftreten, oder wichtige Nachrichten den Markt beeinflussen, kann es katastrophal sein, keine Stopp-Loss Order zu haben. Zudem sollte sich diese Stopp-Loss Order an Regel Nummer 1 halten, also bei jedem Handel bei 1-2 % des Kontos liegen. Am besten eher näher an 1 % als an 2 %.

Nach der dritten Regel sollte ein Trader, der Verluste macht, weil er Regeln 1 und 2 ignoriert hat, und seine Verluste nun über 2 % des Kapitals liegen, seine Positionen oder Trades möglichst schnell schließen. Gefühle beim Trading sind fast nie eine gute Idee. Beim Risikomanagement kann ein großer Verlust eigentlich nie mit neuen Trades ausgeglichen werden. Ein Verlust von 10% kann bereits zu viel sein. Es gibt in der Zukunft immer wieder gute Trades, also ist die Sicherung des Kapitals immer das wichtigste.

Regel 4 schließt sich an Regel 3 an. Margenforderungen entstehen dann, wenn das Konto unter einen sicheren Betrag sinkt. Also bittet der Broker den Trader höflich, mehr Kapital einzubringen, um die Margenerfordernisse des Future-Trading zu decken. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Eine Margenforderung entsteht nur bei Verlusten, nie bei Gewinnen, außer, wenn der Trader Gewinne macht, aber viele Futures gleichzeitig handelt. Aber wenn die Verluste über einen bestimmten Wert steigen, sind Margenforderungen notwendig. Das verstößt gegen Regel 2 und 3.

Zuletzt ist Regel 5 eine Zusammenfassung der anderen Regeln. Zusammenfassend besagt sie, dass sie nicht mit zu großen Positionen traden sollten. Damit ist mehr Risiko als Vorteil verbunden. Wenn der Trader sich entschließt die Position stark zu vergrößern, dann können die Gewinne beachtlich sein, wenn alles gut geht. Aber das ist unvernünftig, denn eine konservativere Handelsstrategie bedeutet, dass der Trader einen Plan hat, in dem die Sicherung des Kapitals an erster Stelle steht und Gewinne aus dem Plan heraus entstehen. Glück hat beim Trading nichts zu suchen, wenn es keine Risikomanagementstrategien gibt.

 

 

 

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