Effektives Risikomanagement (Teil 1)

Effektives Risikomanagement (Teil 1)

 

Die Risikomanagementstrategie und ein Risikomanagementplan erscheinen manchen Tradern im Verhältnis zu den Erwartungen und tatsächlichen Profiten vielleicht langweilig. Wenn sie vernachlässigt werden, kann das jedoch dem Trading und ihrem Erfolg schaden. Der größte Wert des Risikomanagement-Plans besteht in dem Schutz und dem langfristigen Wachstum Des Trading-Kontos. Hier sind ein paar wichtige Regeln, die Sie sich immer merken sollten, egal ob Sie Daytrader sind oder einfach nur in Aktien investieren:

Positionsgröße ist sehr wichtig

Im Allgemeinen begrenzt eine Senkung der Positionsgröße das Risiko. Ein großer Verlust von z. B. 30% lässt sich nicht leicht überwinden. Es ist sehr viel einfacher, 5% eines Verlustes zurückzugewinnen, als 25% zurückzugewinnen. Einem Verlustgeschäft weitere Positionen hinzuzufügen wird wahrscheinlich nicht die effektivste Strategie sein, da immer das Risiko besteht, dass ein großer Verlust noch größer wird.

Diversifikation ist gut

In mehrere Futures oder ETFs aus dem gleichen Sektor zu investieren ist keine gute Idee, da es die Abhängigkeit von diesem Sektor erhöht. Alle Aktien und ETFs zur gleichen Zeit im gleichen Sektor zu kaufen bedeutet im Grunde, das Gleiche zu kaufen. Trader tun das oft, wenn Sie glauben, so große Gewinne erzielen zu können. Das kann so sein, aber das konservative Trading hält sich an eine einfache Regel: Erwarten Sie immer den schlimmsten Fall, so dass Sie am Ende glücklich sind, wenn er nicht eintritt. Ohne gute Diversifikation setzen sich Trader einem hohen Risiko aus. Warum nur in ein paar ähnliche Dinge investieren, wenn der Kapitalmarkt eine so große Auswahl bietet?

Schützen Sie Ihre offenen Positionen, indem Sie sich billig absichern

Kostengünstige Out of the Money Optionen können eine gute Absicherung sein, wenn der Trader Aktien oder selbst Futures aus einem großen Index gekauft hat. Die Stop-Loss-Order bietet zwar auch eine gewisse Sicherheit, aber Optionen sind ein weiterer Weg, Profite zu erhöhen, wenn Sie abhängig von den Trends diverser Finanzinstrumente gekauft oder verkauft werden. Optionen können Ihnen höhere Profite einbringen und können mit Stopp-Loss-Ordern kombiniert werden. So bekommen Sie das Beste beider Welten: Sicherheit und Profitabilität.

Anstatt gegen den Haupttrend anzukämpfen, schwimmen Sie mit, solange er anhält

Es ist ein klassischer Fehler: Trader versuchen Höhen, Tiefen und Umkehrungen in etablierten Trends zu finden. Oft trifft die einfache Wahrheit zu, dass Märkte immer noch überkaufter werden können, selbst wenn sie schon überkauft sind. Es können eigenartige Effekte auftreten, zum Beispiel ein riesiges Short Covering. Trader können die Wahrscheinlichkeit für Profite erhöhen, indem Sie allgemein mit der Richtung der in verschiedenen Finanzinstrumenten leitenden Trends gehen. Im Wesentlichen geht es beim Risikomanagement darum, das Traden mit verschiedenen Strategien zu ermöglichen und dabei ausgeglichen zu bleiben.

Fazit

Risikomanagement ist für jeden Trader, Daytrader, aktiven oder passiven Trader wichtig. Es muss nicht kompliziert sein. Risikomanagement kann zum Schutz und zur Sicherheit dienen, aber es kann auch dynamisch sein anstatt statisch. Die Regeln des Risikomanagementplans können sich hin und wieder ändern, aber seine Effizienz und sein Wert werden sich nie ändern. Trader müssen anfangen, zu sehen, dass sie die mit Risikomanagement verbrachte Zeit nicht verschwendet haben, sondern dass sie sie investiert haben, um ihre Trading-Ziele zu erreichen.

 

10 essentielle Stop Orders für Trader  Technische Analyse: der RSI Indikator  Trading: Aktives traden des DAX

 

Ihnen gefällt der Inhalt unserer Webseite?
Registrieren Sie sich, um kostenlos einmal im Monat per E-Mail eine Übersicht aller neuer Artikel und Trading-Ideen zu erhalten. Jeden Monat veröffentlichen wir mindestens 4 Artikel.